2008-Aktivität

 

Männerriegereise 2008   (Bilder)

 
Samstag früh besammelten sich 13 Unternehmungslustige Wandervögel mit teils schwerem Rucksack beim Bahnhof Busswil. Nach diversen Besichtigungen von Zugsabteilen, Personen -unterführungen und verköstigen einiger der mitgebrachten Weissweine, erreichten wir Meiringen. Hier durfte auf das Postauto umgestiegen werden. Bei schönstem Sonnenschein durften wir das Rosenlauital mit Gletscher, die Fahrkünste des Chauffeurs und die Engelhörner bewundern. In der Schwarzwaldalp angekommen, mussten wir ganz kurz unseren Durst stillen. Bei kühlem Weisswein, Sonnenschein und Aussicht, verpassten wir schon fast den Bus, der uns auf die Grosse Scheidegg führen sollte. Doch, dank einem aufmerksamen Buschauffeur, kamen wir pünktlich zu unserm ersten Tagesziel. Nach dem Mittagessen, wo unser Reiseleiter wiederum die Aussicht und das Essen geniessend fast die Zeit vergass, galt es nun die Wanderschuhe zu schnüren. In zwei Gruppen aufgeteilt wanderte die eine Gruppe gemütlich zur First, wo nach einem Zwischenhalt auf der Sonnenterasse die Firstbahn zum Abstieg nach Grindelwald benützt wurde. Während die zweite Gruppe die verpasste Zeit mit einer Eilwanderung aufholen musste. Über die First zum Bachalpsee und danach der Abstieg zum Waldspitz, wo der Bus nach Grindelwald pünktlich um 16.30 Uhr fahren wollte. Der gemütliche Halt am See, mit Verköstigen einer gut gekühlten Flasche, wurde durch den Reiseleiter ersatzlos gestrichen. Doch mit der Pünktlichkeit einer Uhr konnten wir den Bus besteigen und die Aussicht auf die 4 - Tausender Geniessen. Zum Aperitif im Gartenrestaurant des Hotel Derby’s waren wir auf jeden Fall pünktlich und durften somit den zum Andenken, von Ernst Eggli gespendeten Wein geniessen. Das Nachtessen im Hotel Glacier und der Abend mit Jassen verging im Flug und wir konnten unsere komfortablen Zimmer aufsuchen.
 
Am Sonntag war schon um 7.00 Uhr Tagwache und nach dem Morgenbuffet folgte die Bahnfahrt auf die  Kleine Scheidegg. Auch hier trennten wir uns in zwei Gruppen, die „weniger  Geübten“  wanderten der Bahntrassee entlang nach Wengernalp, wo sie wiederum mit der Bahn nach Wengen fahren konnten. Die „Geübten“ wanderten in Richtung Seitenmoräne des Eigergletschers. Der Bergweg führte nun über die Moräne hinunter nach der Biglenalp. Die Wanderung ging nun nach Mettlenalp. Hier erwartete nicht nur eine neue Bank die zum verweilen einlud, auch die Aussicht auf die Gletscher der Jungfrau war gewaltig. Aus der Sicht von unten, konnten wir die riesigen Eistürme beim Gletscherabbruch beobachten. Nach einer kurzen Rast führte die Wanderung durch Gebirgswald und Alpwiesen zum Aussichtspunkt Staldenfluh. Welch eine Aussicht, fast 700 Meter senkrecht über dem Grund des Lauerbrunnentals, gegenüber der mächtigen Felswand mit dem Staubbachfall. Nach einer Rast beim Hasenbach, wo der über Nacht gekühlten Weissweinflasche endgültig der Inhalt entnommen wurde, wanderten wir über Innerwengen mit Skistadion, nach Wengen. Hier erwartete uns zur Erholung ein kühles, blondes aus dem Glas. Nach dem obligatorischen Jass, war es Zeit die Heimreise nach Busswil anzutreten.

Kurt Krieg


Seeländisches Turnfest 2008 in Studen  (Bilder)

Die Männerriege Busswil beteiligte sich mit 10 Wettkämpfern am Turnfest. Nach einem gemütlichen Kaffeehalt inklusive frischen Gipfeli bei Ledermann’s, fuhren wir mit dem „Drahtesel“ nach Studen. Mit der Besichtigung des Festgeländes und einem kleinen Einlaufen wurden wir auf unsern Wettkampf eingestimmt. Doch schon bald zeigte sich, dass die Verletzung von Max einen Start im Wettkampf unmöglich machte. Auch unser Korbballwurf liess bei der Treffsicherheit zu wünschen übrig. Bei den Würfen vergaben wir noch einige Punkte mit dem Tennisring und den nicht ganz korrekten Läufen. Doch im grossen und ganzen durften wir mit unseren gezeigten Leistungen zufrieden sein und der vierte Wettkampfteil im Bierzelt funktionierte perfekt. Mit Freuden durften wir in der Rangliste feststellen, dass wir in unserer Kategorie die beste Seeländerriege waren. Doch der Vorsprung auf Ammerzwil war mit 0,06 Punkten ganz knapp ausgefallen. Nun müssen wir aufs nächste Turnfest die neuen Wettkampfteile vermehrt trainieren damit gewisse Unsicherheiten auf ein Minimum gesenkt werden. Mit vermehrtem Training können wir noch fast einen Punkt zusetzen. Auf jeden Fall freuen wir uns schon aus Seeländische 2009 in Aarberg.

Kurt Krieg