2009-Aktivität

 
   
Turnfest 2009 Aarberg    (Bilder)
 
Samstagmorgen um 6 Uhr klingelt mich mein Telefon unsanft aus dem Schlaf. Halbwach und mit verschlafenen Augen mache ich mir einen Kaffee, danach zum erwachen unter die Dusche und die Turnkleider mitsamt unserem Neuen Tenue in die Turntasche. Nun noch das Fahrrad ins Auto und schon kann ich ans Turnfest starten. Während der nicht ganz einstündigen Autofahrt kann ich über unsern Wettkampf nachdenken. Zum letzten Mal wird der Fit & Fun Wettkampf in der uns nun schon bestens bekannten Form durchgeführt. Wie wird der neue Wettkampf aussehen, wird er anspruchsvoller und schwieriger werden? Werden alle unsere Turner den Wettkampf ohne Verletzung oder Unfall beenden? Haben wir genug trainiert und wie gut läufts uns im Wettkampf? Um 7.30 Uhr war Treffpunkt bei der Turnhalle und schon konnte die Fahrt mit dem Velo nach Aarberg starten. Die Wettkampanlagen und der ganze Festplatz war auch hier fast unendlich gross, doch dank vielen Wegweisern und Schilder fand man sich relativ schnell zurecht. Unsere wichtigsten Zielorte waren eigentlich sehr nahe bei einander. Nach einem kleinen Einlaufen zum Aufwärmen der Muskeln konnten wir kurz nach 9 Uhr unsern Wettkampf starten.
 
Mit mehr oder weniger Fehler absolvierten wir unsere 6 sportlichen Wettkampfteile. Nach einer kurzen Verschnaufpause durften wir uns an einem schattigen Plätzchen die Wettkampfschuhe ausziehen und schon wurden die ersten Gespräche betreffend der Punktzahl laut. Nach dem Turnfest in Studen war ich der Meinung, das wir mit etwas mehr Training einen ganzen Punkt besser abschliessen könnten. Haben wir wieder so viele Fehlschüsse auf den Korb? Sind wir schnell genug gelaufen? Doch die Antwort auf alle Fragen sind dann erst am Sonntag gegen Mittag beantwortet. Nun musste erst einmal der Durst richtig gelöscht werden, da eignet sich ein kühles Bier am besten und dabei kann man auch am besten Fachsimpeln. Ja, wie war das auch schon wieder, plötzlich war Abend und die Männerriege immer noch am gleichen Platz mit einem kühlen Bier und den Erzählungen unter den Motto „ weisch no „ Doch genau dies finde ich in unserer Riege schön. Gemütlich zusammensitzen, ein paar Witze und Anekdoten zur Unterhaltung. Unser Resultat ist eigentlich Nebensache, andere Punkte haben für mich mehr Priorität.
 
Alle konnten mitmachen, keiner hat sich verletzt, alle sind wieder gut nach Hause gekommen. Doch der Vollständigkeit wegen möchte ich erwähnen, wir haben uns gegenüber Studen um mehr als 1 Punkt verbessert. Unsere Punktzahl 26.65, brachte uns den 4.ten Rang bei den Senioren. Aus dem Seeland hat sich Studen und Orpund vor uns klassiert.
 
Unserm Leiter Daniel Lüthi möchte ich zu diesem Erfolg recht herzlich gratulieren. Unsern Kampfrichtern, Colette Fankhauser und Eric Matthey für Ihren Grossen Einsatz danken. Auch allen Turnkameraden herzlichen Dank für Euren Einsatz.
  
Kurt Krieg
 
 

 
Winter 2008/2009 
Was macht die Männerriege im Winter
 
 
Seit dem 7. Januar 2009 schwitzen wir nun jeden Mittwoch unsere, über die Festtage und den Jahreswechsel „angefr……“  Fettreserven weg. Ich bin sicher, dass ich nicht der einzige bin der im Moment noch einige Kilos zu viel auf die Waage bringt. Doch bis zum Seeländischen Turnfest in Aarberg werden wir dank fleissigem Training, einige Fettpolster durch Muskulatur ersetzen.
 
Bei einem, fast halbstündigen Einlaufen, in dem unsere Muskeln angewärmt und die Gelenke gelockert werden, stellen wir die Geräte für einen Wettkampteil des Turnfestes in der Halle auf. Ich bin überzeugt, dass unser Leiter einen Spitzenplatz in der Rangliste erobern will. So früh im Jahr haben wir noch nie mit den Übungen für unseren Fit & Fun Wettkampf begonnen. Da wird schon fleissig auf den Korb geworfen und die Tennisringe mit dem Stab aufgefangen. Der Unihockeyslalom und der verflixte ovale Rugbyball sind auch schon fleissig gebraucht worden. Doch auch das Ballprellen, das werfen und fassen des Tennisballs wäre eigentlich ganz einfach, wenn nur das spurten und wieder abbremsen nicht wäre. Momentan sind die zwei Minuten pro Wettkampfteil noch eine kleine Ewigkeit, aber in 3 Monaten werden wir dies alles ohne grosse Probleme schaffen. Da hoffe ich das wir schon auf den Aussenanlagen Turnen können, den an der frischen Luft ist das Turnen einfach viel angenehmer.   Zum Abschluss der Turnstunde darf unser geliebtes Faustballspiel nicht fehlen. Doch auch der Abschluss bei einem Kühlen blonden im Becher darf nicht fehlen.
 
 
 
Am Mittwoch den 18. Februar besammeln wir uns um 19.30 Uhr bei der Turnhalle zu unserem traditionellen Wintermarsch.
 
 
Kurt Krieg