2012-Aktivität

Männerriegereise 2012 (Bilder)

Samstag, morgens um 05.30 Uhr in der Bahnhofstrasse. Einige Gestalten in wasserabweisenden Kleidern, inklusive Schirm und Rucksack marschierten Richtung Bahnhof. Dort wartete geduldig die Wirtin vom Restaurant Siesta, um uns mit Kaffee und Gipfeli die teils verschlafenen Gesichter aufzuheitern. 14 Mann, vor 6 Uhr, mit Rucksack auf dem Bahnhofplatz, irgendwas war da aussergewöhnlich, oder doch nicht?
Für die Männerriege absolut normal, wenn die Reiseleitung aus Eric und Kurt besteht. Für Kurt gehört das Frühaufstehen absolut zu einer Männerriegereise doch die 20 Minuten früher als programmiert, habe ich nicht eingeplant. Nun, alle sind pünktlich auf dem Bahnhof eingetroffen und die Gipfeli wurden restlos weggeputzt.
Mit dem Zug wurden wir nun über Bern- Olten- Luzern nach Flüelen am Urnersee befördert, wobei der vergorene Traubensaft aus diversen Rücksäcken ( Ballast ) möglichst bald einen Weg durch durstigen oder weniger durstigen Kehlen suchte. Auch wurde die Zeit für das Spiel mit 36 Karten eifrig genutzt. Nur alle bangen Blicke in den Himmel nützten nichts, der Regen war unser ständiger Begleiter.
In Flüelen bestiegen wir das Schiff, das uns an Heimatverbundenen Ufern nach Brunnen brachte. Mit viel Pech verpassten wir den Bus nach Morschach und wir durften nun 30 Minuten auf den nächsten Anschluss warten.
Nach dem Mittagessen galt es nun Regenschutz, Schirm und Rucksack zu packen und auf Schusters Rappen Richtung Talstation der Gondelbahn nach Stoos zu wandern. Doch es gab auch einige verwegene, die trotz Regen, in knapp 2 Stunden durch den Stooswald nach Stoos wanderten. Zwischendurch wurden wir von Willi mit dem Büchel unterhalten. Nach dem Zimmerbezug und den dringend benötigten trockenen Kleidern wurde uns schon bald in der Bar, ein köstlicher Apero mit einer Riesigen Käseplatte serviert. Dem Spender Eric, herzlichen Dank, aber so ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben. Der Sonntag war, dank Südwind, sonnig und die Temperatur, für unsere vorgesehenen Wanderungen sehr gut geeignet. Nach dem Frühstück und der musikalischen Unterhaltung durch Willi, starteten wir in zwei verschiedenen Wandergruppen zu unserem Tagesziel, dem Fronalpstock. Eine Gruppe wanderte bis zur Mittelstation der Sesselbahn und schaffte damit die Hälfte der Höhendifferenz. Die andere Gruppe wanderte über den „Huserstock“ zum Tagesziel. Dabei gab es bei diesem Bergweg einige Steigungen zu bewältigen. Doch die Anstrengungen lohnten sich, denn mehrmals wurden wir mit aussergewöhnlichen Rundsichten belohnt. Mit ca. 850 m Höhendifferenz in 3 Stunden, wurde von den Teilnehmern eine sehr gute Leistung erbracht.
Die Rundsicht beim Fronalpstock, kann ich allen nur Empfehlen. Vom Osten über Süden bis in den Westen, erheben sich die Gipfel der Alpen. In der Nördlichen Richtungen, sind die Jurahöhen, der Pilatus und die Rigi, sowie die Ostschweizer Alpen mit dem Säntis und in der Tiefe der Vierwaldstättersee zu sehen. Ein Richtiges Panorama für einen Werbeprospekt.
Nach einer kurzen Erholungspause drängte uns der Fahrplan schon bald zur Heimreise. Mit einer der steilsten Drahtseilbahnen bewältigten wir vom Stoos bis zur Busstation Schlattli in knapp 15 Minuten 725 Höhenmeter. Danach fuhren wir mit Bus und Bahn zurück nach Busswil. Übrigens auch der Schreiberling ist trotz seines Umweges über Lyss noch zu seinem Bier im „Bahnhöfli“ gekommen.

Obmann Kurt Krieg





Seeländisches Turnfest in Lyss (Busswil)


Als Riege der organisierenden Vereine, mussten wir uns sehr früh mit dem Turnfest beschäftigen. In diversen Sitzungen der verschiedenen Komitees wurde eifrig den Festablauf und die Organisation verarbeitet. Doch auch das Training für unseren Wettkampf sollte nicht zu kurz kommen. Während des Winterprogramms wurden fleissig Teile unseres Fit & Fun Wettkampfes ins Programm eingebaut. Und wir hofften damit eine Verbesserung im Fussball, Korbwurf und Unihockey zu erzielen. Doch mussten wir auch gewisse Rückschläge einstecken. Im Frühjahr, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser fleissiges Mitglied, Anton Schär, für lange Zeit krankheitshalber nicht mehr mit uns turnen kann. Ich wünsche Toni auch auf diesen Weg viel Kraft und Geduld zu seinen Heilungsprozess.
Im Monat Mai konnten wir dann unsere Trainings im Freien abhalten und ich sah bei diversen Teilnehmern einen gewissen Fortschritt. Doch mit dem Korbwurf sah es, vor allem bei mir, immer noch bedenklich aus.
Ab 16. Mai wurden in Lyss die Zelte aufgebaut und täglich wurde am Einrichten und Ausbau der Anlagen gearbeitet. Doch Mittwochabends im Training, wurde nun das ganze Programm Fit & Fun durchgeturnt. Dank des schönen Wetters, konnten wir immer auf den Aussenanlagen trainieren.
Bald war es nun soweit. Unser neues Tenue in Orange / Schwarz hatte Wettkampf Premiere. Am Samstagmorgen um 08.50 Uhr, mussten wir zum ersten Wettkampfteil, mit Fuss – Ball – Korb und Intercross antreten. Einen flüssigen Ablauf und wenige Fehler liessen uns auf ein gutes Ergebnis hoffen. Der zweite Wettkampfteil mit Ballkreuz und Unihockey um 10 Uhr fing sehr gut an. Beim Ballkreuz haben wir nach meiner Meinung eine für uns neue Höchstleistung erzielt. Doch beim Unihockey, starteten einige zu vorsichtig und da waren sofort wichtige Punkte verloren. Um 10.50 Uhr war der 3. Wettkampfteil mit Moosgummiring und Tennis – Ball – Rugby im Programm. Auch hier lief es uns im Ganzen gesehen gut, doch hier verlieren wir, infolge unseres fortgeschrittenen Alters in den Laufpartien etwas an Zeit und damit auch an Punkten. Danach war der 4. Wettkampfteil, bei einem kühlen Bier und mentaler Verarbeitung des vergangenen Wettkampfes angesagt. Für mich immer ein ganz wichtiger Teil. Beim gemütlichen Zusammensitzen und der Pflege unserer guten Kameradschaft, kann unser Wettkampfeinsatz auch im Kopf beendet werden.
In den Teilen erkämpften wir uns, FF1 9,17 / FF2 9,09 und FF3 8,46 Punkte. Mit einem Gesamtergebnis von 26,72 Punkten, waren wir um 0,12 Punkte besser als 2010 in Müntschemier. Eine Superleistung, die uns auch, mit Medaille und dem 2. Rang belohnt wurde. Ganz herzliche Gratulation an alle und ein Danke an unseren Leiter Daniel Lüthi.
Die vielen Arbeitseinsätze beim Auf- und Abbau des Festgeländes und Mithilfe während den Jugendturntagen und den Seeländischen Turntagen, sind für mich ein Zeichen, dass Ihr weiterhin für die Idee der körperlichen Ertüchtigung in unserer Männerriege bereit seid. Vielleicht können wir unsere Fitness im nächsten Jahr am Eidgenössischen Turnfest in Biel, erneut im Wettkampf beweisen können?
Ich hoffe, wir werden unsere Turnstunden weiterhin, mit der guten Leitung von Dänu, mit Fleiss und (Schweiss) besuchen können.

 Obmann Kurt Krieg