2013-Aktivität

 Männerriegereise 2013 (Bilder)

Das zweitletzte Wochenende im August ist bei uns traditioneller Reisetag.

Dieses Jahr hatten wir ein ganz spezielles Programm mit viel Abwechslung und Gegensätzen. Am Samstag früh, der Start mit Kaffee und Buttergipfeli serviert von der Siesta Wirtin persönlich beim Bahnhof. Danach die Zugfahrt mit mehrmaligem Umsteigen, durch den Lötschbergtunnel nach Brig. Da durfte natürlich die "Zwischenverpflegung", (gekühlter Rebensaft) aus dem Rucksack nicht fehlen. In Brig begrüßte uns morgens um 8 Uhr die Sonne. Im Bahnhof durften wir unsere Rucksäcke deponieren, damit wir ohne Gepäck zu unserem Ausflug ins Mittelalterliche Brig starten konnten. Unser erstes Ziel war, den Brig überragenden Stockalperpalast. Doch vorher hatten wir noch genügend Zeit, einen Kaffee in einem der vielen Straßen - Restaurants zu genießen.   Nach 9 Uhr war der Ausflug in die Briger Stadtgeschichte geplant. Die kompetente Führung durch die Räumlichkeiten war sehr aufschlussreich und interessant. Im nu war die Stunde um und unsere Köpfe mit sehr vielen Eindrücken gefüllt.

Gemäß den Gefühlen aus unseren Magengegenden, war nun  der Apero und das Mittagessen fällig. Im Restaurant Channa waren unsere Sitzplätze Reserviert und der Tisch im Garten gedeckt. Bei einer Spezialität des Hauses, konnten wir unsere Hungergefühle stillen und uns auf den Nachmittag vorbereiten.

Mit der Matterhorn - Gotthardbahn fuhren wir durchs Goms nach Oberwald. Hier begann unsere zweite Reise in die Vergangenheit. Mit der Dampfbahn ging's nun steil bergan nach Gletsch und hinauf zum alten Scheiteltunnel. Danach durchs Urserental nach Realp. Doch in Gletsch erreichte uns der von den Metrologen prophezeite Regen. Unsere Aussicht in die Berglandschaft war nun sehr beschränkt. Doch dem Erlebnis Dampffahrt, mit Rauch und stiebenden Funken, konnte das nicht viel anhaben. Auch der längere Halt bei der Furka Bergstation war bei einem wohlverdienten Bier sehr schnell vorbeigegangen. Ja, nicht nur die Dampflokomotive braucht viel Flüssigkeit.

In Realp haben die nicht Wasserscheuen nun die Wanderschuhe und den Regenschutz angezogen um bei strömendem Regen nach Hospental zu marschieren. Die restlichen Teilnehmer fuhren mit dem Zug, denn sie wollten unbedingt das ganze gelöste Billet ausnutzen. Oder war es der bevorstehende Jass? Nun, auch sie mussten im Regen vom Bahnhof zu unsrer Unterkunft dem Hotel Rössli marschieren.

Nach dem Zimmerbezug und einer ausreichenden Dusche, durften wir uns in der schon fast historisch anmutenden Gaststube zum Apero und Nachtessen hinsetzen. Bei Jassen und Wein verging der Abend im Fluge und einigen fehlte die Polizeistunde schon ein wenig. Doch es reichte noch allen für einige Stunden Schlaf oder war es nur gedöst, da der nette Zimmerkollege viel Holz zu sägen hatte?

Nach dem Morgenessen ging's nun auf Schusters Rappen und ohne Regenschauer Richtung Andermatt. Ja, so ein Golfplatz hat es in sich. Ich dachte mir, er will gar kein Ende mehr nehmen. Beim Bahnhof Andermatt wäre nun die Möglichkeit, mit dem Zug durch die Schöllenen zu fahren. Doch zu meiner Überraschung, wanderten alle den interessanten Fußweg nach Göschenen hinunter. Der gut erhaltene Weg führte uns über Brücken und Galerien durch die wilde Schlucht. Ja wer mit dem Auto durch die Schöllenen kurvt, der sieht nicht ganz so viel.

Von Göschenen fuhren wir mit dem Zug nach Brunnen um auch auf dem Vierwaldstättersee mit einem Mittelalterlichen Schiff nach Luzern zu fahren. Das Dampfschiff "Gallia" hatte im Jubiläumsjahr einiges zu bieten. Im Jahre 2004 Renoviert und  nun 100 Jahre alt. Bei einer Demonstration von diversen Fahrmanövern, wurde die Funktion der Dampfmaschine und Steuerung erklärt. Bis Luzern hatten wir auch genügend Zeit, das Schiff und seine Geschichte kennen zu lernen.

Ab Luzern führte uns nun die Bahn zurück nach Busswil. Nach einem erfrischenden Bierchen im Restaurant Bahnhof, durften wir auf eine gut gelunge Reise zurückblicken.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich noch an meinen Mitorganisator Erich richten, ich bin froh wenn er das schriftliche erledigt und die Finanzen im Griff hat.

 Leiter Kurt Krieg



Eidgenössisches Turnfest in Biel

Mit dem Schwung vom Seeländischen Turnfest in Lyss, beschloss die Männerriege, auch am Eidgenössischen Turnfest in Biel teilzunehmen. Somit wurde nach den Unterhaltungsabenden Teile vom Fitnesswettkampf in die Turnstunden integriert. Ich hatte mir vorgestellt, mit 10 oder 11 Turner teilnehmen zu können. Doch meistens kommt es ein wenig anders.

Ich hoffte immer, dass niemand mit einem Unfall seine Teilnahme absagen musste.  Zuletzt waren wir mit Glück gerade 9 Teilnehmer. Somit war die Auswahl in den einzelnen Teilen nicht mehr gerade überwältigend. Doch einige Tage vor dem Wettkampf, musste ich mit Husten und Atemproblemen den Arzt aufsuchen. Seine Diagnose war für mich nicht gerade erfreulich. Ich hatte mir einen ziemlich schlimmen Keuchhusten zugelegt.

Der 21. Juni stand nun vor der Türe und somit auch unser Wettkampftag. Nun, der Freitag ist nicht immer Glückstag. Schon im 1.Teil hatten wir Anlaufschwierigkeiten. Einige hatten Pech beim Korbwerfen, andere  hatten sich beim Intergross nicht mehr ganz im Griff. Dafür klappte es besser im 2.Teil. Ballkreuz funktionierte gut, doch beim Unihockey machten sich meine Atemprobleme bemerkbar. Der 3.Teil mit Moosgummiring und Tennis - Ball - Rugby funktionierte auch fast wie im Training. Unser aufmerksamer Schlachtenbummler, Toni Schär hatte aber in fast allen Wettkampfteilen noch einige Verbesserungswürdige Teile gesehen. Dafür klappte es im 4.Teil bei einem kühlenden Bier umso besser.

Doch wie heisst unser Leitsatz.  Mitmachen ist wichtig und wir legen Wert auf gute Kameradschaft. Dies haben wir anschließend im Restaurant Bahnhof in Brügg bei einem guten Essen auch richtig gepflegt. Es freute uns, dass auch Toni mit Begleitung bei uns sein konnte.

Leiter Kurt Krieg