2015-Aktivität

 
Seeländisches Turnfest Büren

 Im Dezember 2014 beschloss die Männerriege  am Seel. Turnfest in Büren  aktiv mit zu machen. Mit 10 Turnern meldeten wir uns für Fit und Fun an. Im Laufe des Frühlings wurden aus den 10 Angemeldeten,  noch definitiv 8 Turner, das absolute Minimum für den 3 teiligen Wettkampf. Doch mit viel Trainingswille und Überwindungen wurde aus den, von einzelnen ungeliebten Übungen doch noch eine Art Hassliebe. Auf jeden Fall musste nun in zwei Teilen jedermann eingesetzt werden.

 Bei schönstem Festwetter turnten wir am Samstagnachmittag und beim ersten Wettkampfteil konnten wir fast dasselbe  Resultat wie im letzten Jahr erzielen. Auch der zweite Wettkampfteil lief über erwarten gut. In Gedanken sah ich schon einen gelungenen Wettkampf mit einer ansprechenden Note vor mir. Aber meistens kommt es anders als man sich dies vorstellt. Der dritte Teil in der ersten Disziplin ansprechend, doch für das Intercross mussten wir fast eine Stunde auf dem Platz ausharren, dies bei entsprechendem Sonnenschein. Als wir endlich unsern Wettkampf starten konnten, war die Konzentration scheinbar nicht mehr bei allen vorhanden. Denn bei unseren sicheren Fänger und Werfer sind ( zu ) viele Fehler vorgekommen. Doch nach dem Wettkampf und einem erfrischenden Bier konnten wir wiederum beruhigt unsere Leistungen analysieren und Beschlossen, im nächsten Jahr sind wir wiederum in Schüpfen dabei. Eventuell können wir dann mit 10 Aktiven Turnern starten, man darf ja die Hoffnung nie Aufgeben.

Kurt




Männerriege-Reise vom 22./23. August 2015

Normalerweise verstehen sich zwei Männer, wenn sie miteinander reden, blind. Diesmal war es aber nicht so, denn als die 5 Turner der MR Busswil mit ihren 4 Gästen zur diesjährigen MR-Reise um 06.30 Uhr am Bahnhof Busswil besammelten, um die Reise anzutreten, fehlte etwas. Nämlich der feine Duft von köstlichem Kaffee und einem Gebäck namens Gipfeli. Die Frühaufsteherin Conny B. wartete bereits eine Stunde vorher, also um 05.30 Uhr auf uns, vergebens. Andy, nächstes Jahr verhandle ich dann mit Deiner Frau.

Also unternahmen wir die Reise mit einigermaßen leeren Magen. Die Gipfeli wurden im Bahnhof Biel verzehrt, gespendet von unserem Youngster Sandro. Kaffee blieb ein Traum, also begnügten wir uns im Zug mit einem edlen Wasser. Über Biel, Zürich, Chur gelangten wir mit Zug und Postauto nach unserem diesjährigen Ziel, Flims. Dort deponierten wir sofort unsere schweren Rucksäcke im Hotel Bellevue, um den Willkommensdrink, gespendet von der Chefin Marianne, zu degustieren. Aber schon bald mahnte unser Schlauchmeister Kurt zum Aufbruch, um ja nicht  die Gondelbahn zum Bergrestaurant Foppa auf 1420 m Höhe zu verpassen. Dort genehmigten wir ein 2. Apéro sowie ein feines Mittagessen. Nur einer futterte nur flüssig, wohlwissend um seinen Zustand im Magenbereich. Es darf gerätselt werden. Nachdem wir die Teller geleert hatten, mussten wir noch unseren Senior Peter K. wecken, der sein wohlverdientes Mittags- oder Schönheitsschläfchen in einem bequemen Liegestuhl verbrachte. Nach einigen vergeblichen Versuchen bequemte sich Peter aufzustehen, um die Gondelfahrt auf Naraus auf 1842 m Höhe mit seinen Kameraden anzutreten.

Von dort oben hatten wir eine schöne Aussicht. In einer ca. 3 stündigen Bergwanderung bewunderten wir einmalige Schlucht-Landschaften, bizarre Felsformationen und kunstvolle Brücken eines Star-Architekten. Vor dem Zimmerbezug genehmigten wir noch einen Drink, denn wandern gibt Durst.

Nach dem Zimmerbezug und Duschen wurde uns ein feines Nachtessen in der Bündnerstube serviert. Nicht das gleiche Menü wie am Mittag. Bei Plaudern, Plagieren, Witze erzählen und Kartenspiel (Jassen) verbrachten wir einen schönen Abend. Vor dem Schnarchen gehen wurde uns noch ein frisch importierte Whisky aus dem Land der Dudelsäcke, Kilts und den vielen Schafe (weisse wie schwarze) aufgetischt. Dem Spender besten Dank, er musste am anderen Tag ca. 200 gr. weniger Gewicht tragen.

Am Sonntagmorgen erwartete uns ein schmackhaftes Morgenessen. Nach dieser Stärkung verließen wir das schöne und gastliche Hotel, um den Rest der Wanderung anzutreten. Durch parkartigen Tannenwald schimmerte bald einmal aus der Tiefe die blaugrüne Fläche des Cauma-Sees herauf. Im leichten Abstieg geht es durch Waldgebiet und an Bergweiden nach Conn, zur sehr schönen Aussichtsplattform mit wunderbarem Ausblick auf die Rheinschlucht. Ca. 10 min. vor dieser Plattform stand oder steht noch ein Restaurant. Wir beschlossen, dort einen kleinen Halt einzulegen, aber statt die schweren Rucksäcke in dieser Beiz zu deponieren, mussten wir diese zur Plattform und zurück tragen. Reine Energieverschwendung oder etwa eine böse Absicht, Kurt? Diese Energieverschwendung fehlte einigen von uns bei der sehr steilen Abstieg durch einen Föhrenwald von Südalpiner Prägung zur Bahnstation Versam/Safien. Der Schreiberling konnte sich jedenfalls kaum mehr auf den Beinen halten und er wäre froh gewesen, um Bein Nr. 3 und 4.

Hier in einem kleinen Beizlein löschten wir unseren enormen Durst und aßen eine Kleinigkeit. Schon bald erschien der Zug um uns wieder nach Hause zu bringen. Den Schlusspunkt verbrachten wir wie in den letzten Jahren im Restaurant Bahnhof.

Bei schönstem Wetter verbrachten wir ein wunderschönen Wochenende im Kanton Graubünden bei zum Teil überhängenden Auf- und Abstiegen. Wir haben es aber alle überlebt und zum Teil war ja auch die fehlende Fitness an den "Bobos" (Muskelkater) schuld.

Kurt, wir danken Dir ganz herzlich fürs Organisieren und der Durchführung  dieser einmaligen MR-Reise 2015.

 Es lebe die MR-Reise 2016.

Der Schreiberling (jetzt ohne Muskelkater)

Eric Matthey